Selbsttest

Wenn Sie eine der folgenden Aussagen teilen, passt es sehr gut:

  • Ich habe ein akutes Problem, das vor allem mit meiner Arbeit oder meiner Partnerschaft zusammenhängt und brauche ein neutrales Gegenüber, das mir beim Sortieren hilft und mich darin unterstützt, Lösungsansätze zu entwickeln - ein paar Gespräche werden reichen.
  • Ich möchte etwas tiefer einsteigen und meine langjährigen Muster ("Schemata"), also meine Art zu denken, meine Gefühle und meine Reaktionen in ihrem Entstehungskontext bis zurück in meine Kindheit verstehen und einordnen lernen. Mir ist klar, dass es sich dabei um einen Erkenntnis- aber auch Entwicklungsprozess handelt. 
  • Ich möchte die Gestaltungsspielräume in mir (in meinem Denken) und in meinem Leben besser erkennen und mehr Akzeptanz aufbauen für das was außerhalb dessen liegt, um Kräfte frei zu setzen, die momentan in destruktiven Gedanken und entsprechend unangenehmen Gefühlen gebunden sind.
  • Ich erwarte Hilfe zur Selbsthilfe und suche Gespräche, die mich zur Selbstreflexion anregen.
  • Ich sehe mich durch meine “eigene Brille”, deshalb brauche ich ein erfahrenes Gegenüber, das mich unvoreingenommen dabei unterstützt, meine Widersprüche zu erkennen und angemessene, d. h., zu mir und meinen heutigen Werten und (Lebens-) Zielen passende Denkmuster zu erarbeiten.

Wenn Sie sich in einer oder mehreren Aussagen wiederfinden, dann passen Ihr Anliegen und mein Angebot gut zusammen. Melden Sie sich bei Interesse gern zu einem Erstgespräch und teilen Sie mir Ihren Terminwunsch mit. Terminangebote finden Sie hier.

Bei folgenden Anliegen fehlen (zur Zeit noch) die Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Psychotherapie

  • Ich muss DIE EINE Ursache meines Problems (in der Kindheit) finden, dann wird es mir sofort besser gehen.
  • Meine Therapeutin soll dafür sorgen, dass die Symptome verschwinden, wie sie das macht, ist mir egal, das will ich gar nicht wissen, schließlich ist sie die Expertin und nicht ich.
  • Durch die RICHTIGEN Worte meiner Therapeutin verschwinden meine Probleme von selbst.
  • Die Therapie soll mich automatisch HEILEN, sonst könnte ich es ja gleich selber machen und bräuchte keine Therapie.
  • Mein Problem ist eine starke, chronifizierte Sucht bzw. Abhängigkeit von Substanzen oder Ritualen (Alkohol, Cannabis, Spielen, Kaufen, ...) und ich bin kaum in der Lage, an etwas anderes zu denken.

Das wird schwierig, denn in einer Psychotherapie ist es nicht wie bei den meisten Arztbesuchen: Sie nennen die Symptome, der Arzt findet die Ursache  (Entzündung, Bruch, Allergie etc.) und behandelt diese mit medizinischen Mitteln.

Die Ursachen für Depressionen und Ängste sind komplex, die Symptome sind nur das Ergebnis und können daher nicht direkt "(weg)-behandelt" werden. Psychotherapie ist  "SELBST"-Auseinandersetzung - mithilfe eines professionellen Gegenübers in den Sitzungen - aber auch außerhalb - um an ungünstigen Haltungen, Denkmustern und Gewohnheiten (den Ursachen der Symptome) zu arbeiten und sie zu ändern.

Es gibt direkt auf Abhängigkeitserkrankungen spezialisierte Angebote. Sie müssen vor Antritt einer ambulanten Psychotherapie Ihre Sucht soweit in den Griff bekommen, dass Sie für Ihre Therapie einen klaren Kopf haben.

Wenn Sie bereit sind - vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt oder nach einer vorausgegangenen Suchtbehandlung - Ihr Anliegen zu konkretisieren und aktiv an sich zu arbeiten, melden Sie sich gern.