Schematherapie

Finden Sie sich häufig in ähnlichen Misslagen wieder? Stapfen Sie wieder und wieder in dieselben "Lebensfallen"? Stellen Sie Ihr Licht permanent unter den Scheffel und neigen Sie dazu, sich unnötig stark unterzuordnen, sich selbst abzuwerten und sich zu wenig zuzutrauen? Finden Sie sich wiederholt in den gleichen Konflikten und Auseinandersetzungen mit anderen Menschen wieder? Erleben Sie immer wieder grundsätzliche Zweifel und Sinn-Krisen?

Haben Sie als Kind oder später Situationen erlebt, in denen Sie hilflos oder ausgeliefert waren? Sind Sie Opfer von Gewalt oder Entwürdigung geworden? Erleben Sie noch heute eine Sie stets begleitende oder unangemessen starke Angst, hilflos, ausgeliefert, ohnmächtig oder unzulänglich zu sein? 

Dann leben Sie eventuell mit recht hartnäckigen Denk- und Verhaltensmustern, sogenannten "Schemata", die nicht Ihrem heutigen Alter entsprechen, sondern auf dem Stand der Entstehungssituation - sozusagen - "stehen geblieben" sind. Möglicherweise leiden Sie schon seit langer Zeit unter den Folgen, nämlich permanent ungünstigen Sichtweisen und Gefühlen und erleben diese wie einen Teil Ihrer eigenen Persönlichkeit.

Gießkanne und RasenWas sind "Schemata" oder "Lebensfallen"?

Mit Schemata oder Lebensfallen meinen wir früh entstandene - oft nicht bewusste - Muster (Überzeugungen, Haltungen, Sichtweisen, gewohnheitsmäßige Prognosen und Schlussfolgerungen, ...) die auch heute noch - wie automatisiert - unsere Gefühle beeinflussen und unser Verhalten steuern. Oft passen diese Gefühle oder Verhaltensweisen gar nicht recht zu unseren sonstigen Kompetenzen und Werten. Solche - oft unbewusst - ablaufenden "Programme" lassen sich durch eine unvoreingenommene Selbstbeobachtung und Reflexion - auch außerhalb von Therapiesitzungen - aufspüren und verändern.

In den Psychotherapiesitzungen kommen dafür geeignete Verfahren zum Einsatz, zum Beispiel emotionsaktivierende Techniken wie die therapeutische Hypnose, speziell die Imagery Rescripting and Reprocessing Therapie (IRRT) nach Mervyn Schmucker.

Die IRRT wird bereits seit über 20 Jahren erfolgreich bei der Behandlung von dysfunktionalen Schemata und traumatisch verarbeiteten Situationen angewendet. Diese bildbasierte Methode der Kognitiven Verhaltenstherapie sieht "auf den ersten Blick" wie eine klassische Hypnose aus, die klassische Hypnose enthält jedoch einen hohen Anteil suggestiver Beeinflussung bis hin zur Vorgabe durch den Therapeuten.

Im Unterschied dazu behält die IRRT die für Kognitive Verhaltenstherapie typische "sokratisch-abstinente" Haltung des Therapeuten bei, das heißt, der Therapeut steuert durch gezielte Fragen ausschließlich den Prozess, jedoch nicht den Inhalt. Dadurch erhält der Patient in einem emotionsaktivierten und für korrektive Erfahrungen geeigneten Zustand die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu entwickeln, so dass er selbst einen Zugang zu seinen Ressourcen erschließen und zu seinem Wesen und zu seinem ganz persönlichen Hintergrund passende Reaktionen kreieren kann, die er dann in seinem Alltag, auch in Stresssituationen selbst "wieder finden" und für sich nutzen und anwenden kann. 

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